Zeitraum der Förderung
01.02.2025 - 31.01.2027
Beauftragter für Klimaanpassung
Ziel ist es, die erforderlichen Klimaanpassungsprozesse in den Einrichtungen des AWO Bezirksverbands und dessen Tochtergesellschaften umzusetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es, die Einrichtungen bei den notwendigen Klimaanpassungsprozessen insbesondere auf übergeordneter Ebene zu unterstützen. Hauptziel soll die Entwicklung eines „Aktionsplans Klimaanpassung“ mit Handlungsfeldern zu kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen sowie fortlaufenden Maßnahmen sein.
Wie könnte das geschehen?
- Durch Sensibilisierung für das Thema in den Einrichtungen des AWO BV und seinen Tochtergesellschaften.
- Mit dem Durchführen von Bestands- und Betroffenheitsanalysen z.B. in Form von Umfragen, eventuelle Nutzung von vorhandenen Überlegungen wie Hitzeschutzkonzepten. Ist-Stand erfassen.
- Gründung einer AG Klimaanpassung, um gemeinsam das Thema zu strukturieren und voranzubringen und dabei die unterschiedlichen Gegebenheiten im Verband zu berücksichtigen.
- Wissen über das Thema vermitteln durch das Anbieten von Fachveranstaltungen, Online-Workshops und Schulungen.
- Etablieren von dezentralen Beteiligungsformaten, wie kleinen Workshops für interessierten Einrichtungen.
- Aufbau eines Büros für Klimaanpassung zur Beratung und Wissensvermittlung sowie Unterstützung bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Klimaanpassung.
- Begleitung der aktuellen Förderprojekte zur Klimaanpassung und Unterstützung geben bei der Beantragung von weiteren Fördervorhaben.
- Ausbau dieser Webseite als Datenbank für wichtige Informationen, Material und Verlinkungen zum Thema Klimaanpassung.
- Ausbau und Engagement auch in anderen Netzwerken bspw. wie dem Zentrum für Klimaanpassung ZKA
- Umsetzung erster Maßnahmen könnten angestoßen werden.
Netzwerkarbeit
Seit Projektbeginn wird auch die Netzwerkarbeit aktiv vorangetrieben u.a. gab es Teilnahmen an einem Workshop zur Klimaanpassung des Paritätischen Landesverbands am 23.09.2025, eine Teilnahme am „Barcamp Nachhaltigkeit und Klimaresilienz“ des AWO Bundesverbands am 09. und 10.10.2025 mit einem selbst durchgeführten Workshop zur Betroffenheitsanalyse, aktive Teilnahme am Co-Creation Workshop zu „Klima und Wohnen am 15.12.2025. Darüber hinaus nimmt der Beauftragte für Klimaanpassung regelmäßig an Online-Veranstaltungen des ZKA (Zentrums für Klimaanpassung) teil. Auch ist der Beauftragte für Klimaanpassung Anlaufstelle für die Sensibilisierung, Beratung und Wissensvermittlung zum Thema Klimaanpassung.
Bei Fragen kontaktieren Sie gerne den beauftragten für Klimaanpassung.
Kontaktinformationen
Anschrift
Förderkennzeichen
Förderkennzeichen des Projekts: 67APS0967
BMUV: Förderung von Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen | Förderprogramm
Förderrichtlinie
Mit der Förderrichtlinie „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ (AnpaSo) der Gesellschaft Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) / Bundesumweltministerium soll es sozialen Einrichtungen ermöglicht werden, die notwendigen Klimaanpassungsprozesse im Gesundheits-, Pflege- und Sozialsektor anzugehen und umzusetzen. Über die Förderung von vorbildhaften Modellvorhaben, die durch ihre Strahlkraft zur Nachahmung anregen, sollen Anreize zur Transformation dieses Sektors gesetzt werden. Diese sollen vor allem in Regionen, die von besonders vielen negativen Folgen der Klimakrise betroffen sind bzw. sein werden, umgesetzt werden (sog. klimatische Hotspots).
Impressionen aus diesem Projekt
Projektfortschritt
Projektleitung
Lutz Reich
„Schulessen steht für Gerechtigkeit“
AWO-Beitrag in der Debatte um Potsdamer Preisdeckel für Mittagessen an Schulen
Für viele Kinder sei das Schulessen „die einzige Mahlzeit, die wirklich sicher ist", sagt Angela Schweers. Und: gemeinsames Essen in der Schule stehe auch „für Teilhabe und Gerechtigkeit“. In einem Beitrag von „rbb 24“am gestrigen Donnerstag kritisiert die Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. die Pläne der Landeshauptstadt Potsdam, den erst zum Schuljahr 2023/24 eingeführten Preisdeckel wieder aufzuheben. Die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt, die sich schon seit vielen Jahren für kostenloses Schulessen einsetzt, wünscht sich wiederholt statt einer kommunalen Regelung eine bundeseinheitliche Finanzierung von Mittagessen in Kitas, Schulen und Ausbildungsbetrieben. Hier geht es zum rbb 24-Beitrag