Zeitraum der Förderung
01.01.2020 - 31.12.2026
Projektziele
Das Erzählcafé findet regelmäßig donnerstags von 17-19 Uhr im Quartierstreff statt. Es ermöglicht die Begegnungen von Menschen mit und ohne Migrations- oder Fluchterfahrung. In dem Ehrenamtsprojekt begegnen sich Menschen aus unterschiedlichen Lebens- und Kulturkontexten.
Bei diesem Angebot können Nichtmuttersprachler:innen ihre Sprachkompetenz verbessern oder ihre Sprachkenntnisse im Alltagsgebrauch anwenden und üben.
Rund um das Erzählcafé haben wir verschiedenen Zusatzangebote, um geflüchteten Menschen bei der Integration und gesellschaftlichen Teilhabe zu unterstützen. Das sind z.B. Berufscoaching, Patenschaften, Sprachkurse oder ein Kinderclub im Erzählcafé. Diese Angebote werden durch Ehrenamtler:innen getragen und orientieren sich an den Bedürfnissen der Besucher:innen.
Ergänzt werden die Angebote durch gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten. Diese schaffen eine andere Erlebbarkeit und ermöglichen den Teilnehmer:innen sich mit anderen Kompetenzen in das Projekt einzubringen.
Der wichtigste Aspekt des Projektes ist, dass es den Austausch von Potsdamer:innen und Zugewanderten fördert. Freundschaften und Bekanntschaften entstehen, die das Weltbild erweitern. Alle Teilnehmer:innen tragen eine Willkommenskultur, die einen wertschätzenden Umgang beinhaltet und eine wohlwollende Gemeinschaft bilden.
Für weitere Einblicke, schaut gerne auf unserem Instagram Account vorbei. Instagram Erzählcafé
Was unsere Ehrenamtlichen motiviert, kannst du am Ende dieser Website unten lesen. Bitte runterscrollen...
Kontaktinformationen
Anschrift
Unterstützung bei Ausbildung und Berufswahl
Friedel unterstützt bei:
- Lebensläufen
- Bewerbungsschreiben
- Berufsberatung und Coaching
Wann: jeden Donnerstag ab 17 Uhr
Kontakt: 0176 63046927
Bitte Termin vereinbaren!
Lage
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Aktuelles
Veranstaltungen
Warum kommst du ins Erzählcafé?
Um Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verlassen, zu helfen sich hier zu integrieren und Sprache ist dabei enorm wichtig. Der spielerische Ansatz hat dabei etwas leichtes und oft Lustiges. Der interkulturelle Austausch bereichert mich persönlich sehr.
Beate
Musiktherapeutin
68 Jahre
Ich habe mit dem Ehrenamt angefangen, weil ich mir vieler unverdienter Privilegien bewusst bin und mich gerne für Menschen einsetzen wollte, die nicht so viel Glück mit ihrem Geburtsort hatten. Ich möchte der gesellschaftlichen Stimmung entgegen zeigen, dass es Menschen gibt, die Vielfalt schätzen. Zudem arbeite ich gern und hauptberuflich mit Kindern und dachte, dass meine Fähigkeiten gebraucht werden könnten. Mittelwelle ist es wie ein wöchentliches Treffen mit Freunden.
Josephine
Lehrerin
29 Jahre
Nach meinem Eintritt in den „Unruhestand" suche ich eine ehrenamtliche Tätigkeit geflüchtete Menschen zu unterstützen und bin ich dann beim Erzählcafé gelandet. Von Beginn an wurde ich als Team-Mitglied integriert und habe gefühlt angekommen zu sein. Das Erzählcafé bietet geflüchteten Menschen einen Ort, für eine kurze Zeit ihre Sorgen und Ängste bei Spiel und Gespräch zu vergessen. Gleichzeitig bieten die vielen sehr hoch motivierten Ehrenamtlichen diesen Menschen individuelle Hilfe bei ihren Alltagssorgen, bei der Kinderbetreuung, beim Finden von Arbeit oder rechtlichen Problemen an. Durch die engagierte Teamleiterin Kathrin werden die Unterstützungsangebote und die Gesamtorganisation des Erzählcafés hervorragend koordiniert. Es ist schön, Teil eines so engagierten und auch kreativen Teams zu sein und positive Rückmeldungen von Menschen, die ich im Laufe meiner Arbeit betreut habe, zu bekommen. Für mich ist das Motivation, weiter meinen Teil für die Integration von geflüchteten Menschen beizutragen.
Friedel
Firmenberater
Träger
Projektleitung
Catrina Kaufman
Selbsthilfe-Kontaktstelle jetzt im AWO Haus Teltow
Wanderausstellung „KreisMeister – selbst gemacht“ bis 20. März zu sehen
Sie sind nicht nur die Meister des Stuhlkreises, sondern die Wandler von Ohnmacht in Tatendrang: Menschen, die sich im Land Brandenburg in Selbsthilfegruppen organisieren, wurde die Wanderausstellung „KreisMeister – selbst gemacht“ gewidmet. Seit heute bis einschließlich 20. März ist diese Schau im AWO Haus Teltow zu sehen. Anlass ist der zum Jahresbeginn vollzogene Umzug der AWO Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KIS) in Potsdam-Mittelmark vom Gesundheitszentrum in das Begegnungshaus des AWO Ortsvereins Teltow. Zur heutigen Vernissage kam auch Teltows Bürgermeister André Freymuth, der gemeinsam mit Anke Polkowski, Leiterin der KIS, die Ausstellung eröffnete.