Zeitraum der Förderung
01.04.2026 - 31.03.2027
Projektziele
Unser niedrigenergie-Gebäude wurde im Jahr 2017 als Neubau fertig gestellt und 2018 in Betrieb genommen. Der nach Süden ausgerichtete Schulhof ist gepflastert und der prallen Sonne ausgesetzt. Die Bepflanzung schaffte es nicht durch die Trockenheit der letzten Sommer. Die Pflastersteine heizen enorm auf. Spielen ist hier im Sommer nicht mehr möglich. Es besteht Verbrennungsgefahr. Als Bildungseinrichtung nutzen wir selbstverständlich jede Gelegenheit für ein lehrreiches Experiment. Ein Ei, gebraten im Hof nur mit einer Pfanne, allein auf den heißen Pflastersteinen, brachte staunende Kinderaugen hervor. Die hell-gelbe Fassade des Gebäudes reflektiert das Sonnenlicht, belastet dabei die Augen. Vor Allem die Klassenräume im Obergeschoss und unser Theaterraum mit der Fensterfront nach Süden heizen sich auf. Die Lüftungsanlage kann die extremen Temperaturen nicht mehr kompensieren . Konzentriertes Lehren und Lernen fällt dann schwer.
"Jedes einzelne Kind gestaltet sein Alltagsgeschehen selbst und wird daran nicht nur beteiligt." Somit möchten wir das Klimaanpassungskonzept gemeinsam mit den Kindern und Expert*innen erarbeiten, ein Bildungsprojekt daraus machen. Es soll ein Kooperationsprojekt zwischen Schule und Hort werden, in dem Beteiligungskompetenzen aktiviert und gestärkt werden. Wir möchten z.B. über planetare Grenzen kindgerecht aufklären, gemeinsam lernen und Handlungsmöglichkeiten eröffnen, die an die Lebenswirklichkeit der Kinder anknüpft. Daher möchten wir einen großen Anteil im Erarbeitungsprozess des Klimaanpassungskonzeptes dem Beteiligungsverfahren widmen. Wir möchten sowohl Lösungen für Probleme erarbeiten, als auch kreativ werden. Wir erschaffen einen Garten "der Schule macht". Also einen Garten der im Sinne von "BNE" zum Lernen anregt; der selbst zum "Klassenzimmer" wird und die "Theaterbühne frei gibt zum Aufblühen".
Hintergrund der Förderung
Mit der Förderrichtlinie „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ (AnpaSo) des Bundesumweltministerium (BMUKN) / Gesellschaft Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) soll es sozialen Einrichtungen ermöglicht werden, die notwendigen Klimaanpassungsprozesse im Gesundheits-, Pflege- und Sozialsektor anzugehen und umzusetzen. Über die Förderung von vorbildhaften Modellvorhaben, die durch ihre Strahlkraft zur Nachahmung anregen, sollen Anreize zur Transformation dieses Sektors gesetzt werden. Diese sollen vor allem in Regionen, die von besonders vielen negativen Folgen der Klimakrise betroffen sind bzw. sein werden, umgesetzt werden (sog. klimatische Hotspots). Um soziale Einrichtungen dazu zu befähigen, vorbildhafte Klimaanpassungsmaßnahmen zu entwickeln und später umzusetzen, wird im ersten Förderschwerpunkt zunächst die Erstellung von Konzepten zur nachhaltigen Anpassung an die Klimakrise gefördert. Es geht vor allem darum betroffene vulnerable Personengruppen wie Kinder und Kitapersonal vor den Auswirkungen der Klimakrise zu schützen.
Kontaktinformationen
Anschrift
Förderkennzeichen
67APS1849
Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Link zur Klimaanpassung im Bundesumweltministerium
AnpaSo bei der ZUG.
Impressionen aus diesem Projekt
Projektleitung
Michèle Durrer
Koordination
Lutz Reich
Unterstützung aus dem Bundestag
LINKE-Abgeordnete unterzeichnen Volksinitiative für gebührenfreies Schulessen
Unterschriften-Sammeln im Bundestag für die Volksinitiative „Gerechtigkeit is(s)t besser“ Volksinitiative zur Einführung eines gebührenfreien und gesunden Mittagessens für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 im Land Brandenburg“: Am gestrigen Dienstag besuchten die Vorstände der AWO Bezirksverbände Potsdam und Brandenburg Ost, Jane Baneth und Pauline Bengelsdorf, die Abgeordneten ihrer Wahlkreise von DIE LINKE, um sie auf den Initiativ-Listen unterschreiben zu lassen.