Zeitraum der Förderung
01.02.2026 - 31.01.2027
Projektziele
Die aufwendige Restaurierung der zwei historischen Gebäudeteile des ehemaligen Fabrikgeländes wurde 2011 abgeschlossen. Durch Nachbarbebauung und eine Steinmauer ist der "Aussen"Spielbereich von allen vier Seiten "eingekesselt". Es weht kein Lüftchen, die sommerliche Hitze mit bis zu 35 Grad Celsius staut sich und fühlt sich an, als wären wir im "Dampfgarer". Unsere Bäume vertrocknen. Kinder sind im Lernprozess, ihre Körperbedürfnisse zu erkennen und angemessen zu äußern. Sie nehmen Warnsignale wie Kopfschmerzen, Schwindel etc. im Spiel nicht wahr. Dann wird das wichtige, intensive, körperliche Spielen gefährlich. Die Erzieher*innen stehen unter besonders hohem Druck, ausreichend aufmerksam zu sein. Durch ein großes Tor gelangt man vom Spielplatz auf den PKW-Parkplatz, der tagsüber unbenutzt, dafür aber etwas luftiger ist. Die frische Luft scheint unfair verteilt zu sein.
Es ist zwingend notwendig der Hitze und Trockenheit im Innenhof zu begegnen. Da die Möglichkeiten durch die örtlichen Gegebenheiten (kleine Fläche, Denkmalschutz, Außenwände von Nachbarn) sehr begrenzt sind, benötigen wir Innovationen. Die relativ kleine Fläche muss klug bepflanzt werden. Eine Fassadenbegrünung könnte unter Einbeziehung des Denkmalschutz und/oder intensiver Abstimmung mit Nachbarn erarbeitet werden. Unter Beteiligung der Kinder und im gemeinsamen Diskurs mit den Eltern wollen wir innovative Lösungen finden, die Infrastruktur auf dem Außengelände passgenau zu verändern. Außerdem sind Zustimmungen vieler Behörden erforderlich. Das benötigt professionelle Unterstützung im Verfahren.
Hintergrund der Förderung
Mit der Förderrichtlinie „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ (AnpaSo) des Bundesumweltministerium (BMUKN) / Gesellschaft Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) soll es sozialen Einrichtungen ermöglicht werden, die notwendigen Klimaanpassungsprozesse im Gesundheits-, Pflege- und Sozialsektor anzugehen und umzusetzen. Über die Förderung von vorbildhaften Modellvorhaben, die durch ihre Strahlkraft zur Nachahmung anregen, sollen Anreize zur Transformation dieses Sektors gesetzt werden. Diese sollen vor allem in Regionen, die von besonders vielen negativen Folgen der Klimakrise betroffen sind bzw. sein werden, umgesetzt werden (sog. klimatische Hotspots). Um soziale Einrichtungen dazu zu befähigen, vorbildhafte Klimaanpassungsmaßnahmen zu entwickeln und später umzusetzen, wird im ersten Förderschwerpunkt zunächst die Erstellung von Konzepten zur nachhaltigen Anpassung an die Klimakrise gefördert. Es geht vor allem darum betroffene vulnerable Personengruppen wie Kinder und Kitapersonal vor den Auswirkungen der Klimakrise zu schützen.
Kontaktinformationen
Anschrift
Förderkennzeichen
67APS1849
Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Link zur Klimaanpassung im Bundesumweltministerium
AnpaSo bei der ZUG.
Impressionen aus diesem Projekt
Projektleitung
Marlen Brenger
Nord, West, Babelsberg
Koordination
Lutz Reich
Mehr Qualität und Pflanzlicher
Wie Großküchen sich neu erfinden
Die Speiseversorgung hat große Auswirkungen auf Alltag, Gesundheit und Klima. In den Seniorenzentren der AWO Brandenburg gGmbH ist in den vergangenen Jahren ein umfassender Wandel gelungen – hin zu mehr Nachhaltigkeit, Qualität und Mitbestimmung. Voraussetzung dafür ist, dass weiterhin für alle Bewohner*innen in modernen Küchen in den Einrichtungen frisch gekocht wird.