Veröffentlicht am 22.08.2013
Mit Herz und Hand Nr. 19
Angemessener und bezahlbarer Wohnraum ist ein Menschenrecht – ein Recht, das immer mehr Menschen verwehrt bleibt. Auf eine Sozialwohnung in Deutschland kommen fünf potenzielle bedürftige Mieter. Die Not besteht ganz überwiegend in den Ballungszentren, so auch in Potsdam. Vermietbare preiswerte Wohnungen gibt es in Potsdam praktisch nicht. Die MAZ berichtete am 07.08.2013, dass die städtische Pro Potsdam, die den mit Abstand größten Wohnungsbestand in Potsdam hat, gerade mal vier preiswerte Wohnungen aktuell vermieten könne. Der Bedarf geht aber weit über das Hundertfache hinaus. So wurden in Potsdam im Jahr 2010 153 Zwangsräumungen angekündigt, im Jahr 2011 bereits 197 und in der ersten Hälfte von 2012 schon 104. Aktuellere Zahlen liegen uns nicht vor, aber die Tendenz ist eindeutig. Und die Notunterkünfte sind vollkommen überlastet. Das Flüchtlingswohnheim, das gesetzlich nur als Übergangslösung vorgesehen ist, können über 100 Menschen teils schon seit Jahren nicht verlassen, weil kein bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht.
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Fast nicht mehr zählbare kleine Veranstaltungen und drei Fachtage
Ankündigung: Jugendaktionswoche vom 29. Juni – 08. Juli 2026
„Wenn junge Menschen ihre Zukunft mitgestalten können, erleben sie Selbstwirksamkeit und machen die wichtige Erfahrung: ich kann etwas bewegen“, sagte Jane Baneth, Vorständin des AWO Bezirksverband Potsdam e.V., beim heutigen Pressegespräch zur Potsdamer Jugendaktionswoche vom 29. Juni bis 08. Juli 2026. Gemeinsam mit den Kooperationspartner*innen stellte die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt Programm und Ziel des Projektes vor. „Jugend im Zentrum“ setzt vor allem auf große Beteiligung junger Potsdamer*innen im Alter von 14 bis 21 Jahren.