Mit Herz und Hand - Nr. 56

Veröffentlicht am 01.12.2025

Das Bild zeigt ein Cover der Publikation Mit Herz und Hand  Nr 56

Mit Herz und Hand - Nr. 56

Mmit dieser Winterausgabe unseres AWO-Magazins laden wir Sie ein, mit uns auf ein ereignisreiches Jahr zu blicken. Viele Themen zeigen eindrucksvoll, wie stark unser Verband ist, wenn wir zusammenstehen – und wie sehr soziale Verantwortung unseren Alltag prägt.

Ein zentraler Schwerpunkt war der Weg zu unserem neuen Leitbild. Hunderte Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Mitglieder sowie Nutzer*innen haben diskutiert, hinterfragt und neu gedacht. Dieser demokratische Prozess macht deutlich: Unsere fünf Grundwerte sind beständige Orientierungspunkte für die Zukunft. 2026 werden wir das neue Leitbild beschließen – ein Meilenstein, der schon jetzt wirkt.

Wichtig waren auch internationale Begegnungen: Fachkräfte aus Israel, Kolleg*innen aus Polen und der Austausch mit der Volkshilfe Wien haben gezeigt, wie ähnlich unsere Herausforderungen sind und wie inspirierend gegenseitiges Lernen sein kann.

Auch in unseren Einrichtungen hat sich viel bewegt. Die AWO Grundschule „Marie Juchacz“ feierte ihr zehnjähriges Bestehen – ein Beispiel für gelebte Werte, Kreativität und gemeinschaftliches Lernen. Und in Friesack entwickelt sich die AWO Hütte zu einem noch stärkeren Ort für junge Menschen – größer gedacht, offener und personell verstärkt.

Soziale Teilhabe heißt auch, Räume für Begegnung zu schaffen. Der Umzug des Erzählcafés in den Quartierstreff K2, neue Formate im Projekt „Integration durch gemeinsame Erlebnisse“ und vielfältige Angebote in der Alten Druckerei zeigen, wie Integration warmherzig und niedrigschwellig gelingt. Dass das Arabische Kulturfest mit dem Integrationspreis „Nachbarschaft“ geehrt wurde, erfüllt uns mit Stolz.

Ein weiteres wichtiges Zukunftsthema ist der Klimawandel. Mit unserem neuen Klimaanpassungsbeauftragten bereiten wir unsere über 150 Einrichtungen besser auf Hitze, Extremwetter und steigende Anforderungen vor. Klimaschutz ist für uns Haltung – und Klimaanpassung eine soziale Verpflichtung gegenüber besonders verletzlichen Gruppen.

Prägend für dieses Jahr waren vor allem die Menschen: Ehrenamtliche, die als Sprachpat*innen begleiten, unterstützen oder einfach da sind; Ortsvereine, die Gemeinschaft schaffen; Engagierte, die auf der Ehrenamtsbörse ihre Projekte vorstellten. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank.

Wenn wir zurückblicken, sehen wir Mut, Zusammenhalt und die Bereitschaft, füreinander einzustehen. Dieses Engagement macht Hoffnung – gerade in einer Zeit voller Unsicherheiten.

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„Irgendwas mit Beteiligung“
3. Fachtag der Jugendaktionswoche: gute Praxisbeispiele der Mitwirkung

Kleingruppe steht um Flipchart zum Thema Kinder und Jugendgerechte Beteiligung.

Wenn junge Potsdamerinnen und Potsdamer drei Wünsche frei hätten, dann wären dies selbstverwaltete Treffpunkte, kostenloses Bus- und Bahnfahren und eine Infotafel mit allen Angeboten für Jugendliche in der Stadt. Das sind die ersten Ergebnisse von „Irgendwas mit Beteiligung oder so“, dem dritten Fachtag im Rahmen der Jugendaktionswoche, der gestern im „Haus der Jugend“ unter Leitung von Rüdiger Schmolke vom Stadtjugendring und Annett Bauer von der AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH stattfand.

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