Atemmasken selbst geschneidert

Artikel vom 24.03.2020

Atemmasken selbst geschneidert

Weil inzwischen erhebliche Lieferengpässe bei Schutzkleidung und Schutzmasken bestehen, schneidert der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. für seine Pflegekräfte und ehrenamtlichen Helfer ab heute selbst.

Die Idee dazu hatte Nicole Conrad, die sonst im AWO Kulturhaus Babelsberg Nähkurse für Kinder anbietet. Aus dem Internet hat sie sich Schnittmuster und Anleitung heruntergeladen und losgelegt. Mund- und Nase-Schutz bestehen aus in Falten gelegten Baumwoll- oder Leinenstoffen mit seitlich angebrachten Strippen zum Zuschnüren. Damit man die Maske eng an die Nase anlegen kann, ist im oberen Rand ein Stück Draht oder ein Pfeifenputzer eingenäht.

Zusätzlich kann man noch ein Papiertaschentuch zwischen Mund und Maske legen und nach jedem Gebrauch austauschen. Nach dieser Vorlage werden jetzt hunderte Atemschutzmasken neben Babelsberg auch in unserer Nähstube in der Wohnanlage Bornim hergestellt.

Dazu benötigen wir kochfeste Stoffe – Laken und Geschirrtücher gehen auch – und weitere Ehrenamtliche, die bei der Herstellung mithelfen wollen.

Kontakt:
Tel.: +49 331 730 41 770

E-Mail: vasb@njb-cbgfqnz.qr oder puvpn.fpuzvqg@njb-cbgfqnz.qr

Link zur Anleitung
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