AWO Living Museum Potsdam

Projektzeitraum
15.07.2022 - 14.07.2024

Potsdam – New York

11.01.2023 um 09:29 Uhr

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AWO Living Museum Potsdam

Kunstasyl für psychisch beeinträchtigte Menschen und Museum für moderne Kunst

Das AWO Living Museum-Projekt in Potsdam ist eine Tagesstätte und ein offenes Atelier für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. Gleichzeitig ist es ein Museum für Moderne Kunst. Innerhalb des Living Museums wirkt eine stressfreie, unterstützende und wertschätzende Atmosphäre. Hier können Menschen mit psychischen und/ oder körperlichen Beeinträchtigungen einer selbstbestimmten und sinnhaften Tätigkeit nachgehen. Gleichermaßen sind Kunstinteressierte willkommen, hier verschiedene Techniken im künstlerischen Bereich zu erlernen und kreativ zu werden.

Die künstlerische Betätigung und das Eingebunden sein in ein soziales Netzwerk sind beides zentrale Aspekte für psychische Gesundheit. Aufgrund dieser stabilisierenden Faktoren ist es möglich, dass weniger stationäre Aufenthalte für Betroffene notwendig werden. Darüber hinaus kann es zu einer Entstigmatisierung psychischer und körperlicher Beeinträchtigungen beitragen und leistet einen wertvollen und ergänzenden Beitrag für die gemeindepsychiatrische Versorgungslandschaft.

Das Projekt basiert auf dem Konzept des Living Museums in New York. Beeinflusst von der europäischen Art-brut-Szene gründeten dort der ungarische Künstler und Psychologe Dr. Janos Marton und der polnische Künstler Bolek Greczynski bereits 1983 das erste Living Museum. Die Philosophie des Living Museums wurde 2016 auf der WHO-Konferenz in Südkorea als vierte große Revolution in der Geschichte der Psychiatrie vorgestellt. Jetzt hat auch Potsdam ein solches Living Museum.

Kontaktinformationen

Anschrift

AWO Bezirksverband Potsdam e.V.
Neuendorfer Straße 39a
14480 Potsdam
Deutschland

Kontakt

Gefördert durch

Projektleitung

Karolin Wurlitzer

B.A.
Sozialpädagogin/ Kunsttherapeutin

Koordination

Carolina Cristofol Mas

Dipl. Wirtschaftswissenschaftlerin / Künstlerin Kunsttherapeutin

 

 

30 Tüten für den Grundbedarf

Der Potsdamer Inner-Wheel-Club hat am gestrigen Mittwoch 30 Tüten mit Grundnahrungsmitteln und anderen in der Ukraine dringend benötigten Dingen an den AWO Bezirksverband Potsdam e.V.  übergeben. Die Präsidentin der Frauenorganisation, Marion Michel-Lipowsky, erwarb die Lebensmittel des Grundbedarfes im Gesamtwert von 450 Euro am Nachmittag im REWE Markt von Siegfried Grube und seinem Sohn Thomas im Potsdamer Marktcenter und übergab sie der Potsdamer Arbeiterwohlfahrt. Die Nahrungsmittel sollen noch im Februar mit weiteren Spenden vieler Potsdamer*innen mit einem Lkw in die Ukraine gebracht werden.

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