AWO Mehrgenerationenhaus "Alte Korbmacherei"

Bürgerhäuser
AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

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26.03.2020 um 12:17 Uhr

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Anschrift

AWO Mehrgenerationenhaus "Alte Korbmacherei"
Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 4d
14822 Brück

Kontakt

FAX +49 33844 519180


Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr

Yvonne Friebe

examinierte Krankenschwester
Verwaltung/Sicherheitsbeauftragte
Ansprechpartnerin Kastanienhof

Jessica Schiller

Sozialpädagogin
Kinder- und Jugendarbeit

Ina Welpmann

Antje Warwas

MA Pädagogik/Soziologie
Teilbetriebsleitung
FAX +49 33844 519180

MITMACHEN, ENTDECKEN, AUSPROBIEREN

Ein Haus für alle Generationen – als Ort der Begegnung, der Kommunikation und des bürgerschaftlichen Engagements bietet es ein Dach für viele Gruppen und Ideen.
Hier können sich Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen treffen, voneinander lernen, Spaß haben, entspannen, Unterstützung geben und erfahren.
Unser Haus ist geprägt von Toleranz, Respekt und sozialer Verantwortung.
Das Gelände und die Räumlichkeiten der ehemaligen Korbmacherei wurden 2011 unter Mithilfe Brücker Bürger*innen renoviert, um einen Treffpunkt und einen Veranstaltungsort für Menschen aller Generationen, Vereine und Gemeinschaften zu schaffen.
Seit 2016 zählt die >Alte Korbmacherei< mit zu den über 500 Mehrgenerationenhäusern, welche als Orte der Begegnung im Rahmen des Bundesprogramms >Mehrgenerationenhäuser< vom Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden.

Ein Schwerpunkt des Hauses ist die Jugend- und Jugendsozialarbeit nach §§ 1,11 bis 13 KJHG - offene Kinder- und Jugendarbeit für Kinder und Jugendlichen zwischen 9 und 18 Jahren mit der Möglichkeit zum Kontakt und zur Begegnung.
Die Kinder und Jugendlichen werden in schwierigen Lebenssituationen unterstützt, erhalten die Möglichkeit zum Gespräch und zum Austausch untereinander.

 


Logo Familienzentrum
 

SIEBEN TAGE – NEUN FORDERUNGEN – EIN ZIEL! DAS WAR DIE AWO MACHT POLITIK-TOUR ZUR BUNDESTAGSWAHL

Eine sozial gerechte Gesellschaft – das ist unser gemeinsames Ziel. Was liegt näher, als darüber kurz vor der Bundestagswahl mit den Direktkandidat*innen ins Gespräch zu kommen? Anfang September startete daher unsere AWO MACHT Politik-Tour zu sieben Orten und Städten im Land Brandenburg. 2500 Bratwürste und 100 Kuchen wurden verspeist, viele Liter Kaffee getrunken und jede Menge Aktionen für Groß und Klein angeboten.

Ziel der Tour war es, auf unser Programm „1plus9“ – ein Ziel neun Forderungen für eine sozial gerechte Gesellschaft aufmerksam zu machen. Los ging es am 10. September mit einem kurzen Regenschauer im AWO Mehrgenerationenhaus in Brück. Als die Sonne pünktlich wieder zum Vorschein kam, eröffnete rbb-Moderator Attila Weidemann die Tour gemeinsam mit dem AWO-Vorstand Angela Schweers, André Saborowski und Diana Golze sowie Antje Warwas, Leiterin des AWO Mehrgenerationenhauses (MGH). Das MGH feierte übrigens zeitgleich sein 10-jähriges Bestehen.

Zu Gast waren in Brück die Bundestagskandidat*innen des Wahlkreises 60, Tobias Bank (LINKE), Sonja Eichwede (SPD) und Alexandra Pichl (Grüne). Sie mussten verschiedene „Aufgaben“ überstehen und Fragen beantworten. Zunächst stand die Auswahl einer Tierfigur an und die Bitte, die Wahl zu erläutern. Gleich zwei wählten ein Einhorn. Die Begründung von Tobias Bank war so überzeugend wie naheliegend: Das Einhorn sei bunt und vielfältig. Und manchmal benötige man das Horn zur Verteidigung der Demokratie und Toleranz. Alexandra Pichl, Direktkandidatin und Co-Vorsitzende der Brandenburger Grünen, wählte ebenfalls das Fabelwesen, weil es das Lieblingstier ihrer Tochter sei. Und manchmal wünsche sie sich magische Einhörner, um in der Frauenpolitik und Gleichberechtigung zum Ziel zu kommen.

Sonja Eichwede hingegen griff sich den Elefanten. „Das sind tolle Tiere. Sie leben in einer Herde, sind sozial und weise“. Sie selbst habe großen Wissensdurst, fügte die Richterin am Amtsgericht Neuruppin hinzu.

Im Anschluss daran ging es um unser Programm „1plus9“. Der AWO Bezirksverband setzt sich für eine sozial gerechte Gesellschaft ein. Zu den neun Forderungen gehören große und vielschichtige Aufgabenstellungen wie beispielsweise „Armut überwinden“, „Obdachlosigkeit verhindern“ oder „Subsidiaritätsprinzip erhalten“, aber auch ganz konkrete Vorhaben, wie die bundesweite Einführung von Schulgesundheitsfachkräften und Geflüchtete integrieren.

Die Kandidat*innen bekamen die Aufgabe, Bälle in den Farben der „1plus9“-Forderungen in einem Ring an Schnüren gemeinsam ins Ziel zu bringen. „Auch in der Politik sind schließlich Kompromisse, Koalitionen, Zusammenarbeit und das Zurücktreten von eigenen Maximalpositionen nötig“, sagte Angela Schweers, Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverbandes.

Schließlich mussten „unsere“ Kandidat*innen noch ihre wichtigste politische Forderung nennen, die sie bei einer Wahl in den Bundestag umsetzen wollen. „Was hier gut funktionierte und zu teils überraschenden Aussagen führte, setzten wir auch in den darauffolgenden Tagen in Brandenburg an der Havel, Bad Belzig, Potsdam, Nauen, Rathenow und Kleinmachnow um. Immer standen die Politiker*innen des jeweiligen Wahlkreises im Mittelpunkt, die Band „Kruse zu Dritt“ begleitete uns die gesamte Tour über und sorgte für gute Stimmung mit Rock und Jazz, immer organisierten die AWO-Ortsvereine und die AWO-Einrichtungen vor Ort leckeren Kuchen, Getränke und viel Zeitvertreib für die Kinder und Jugendlichen.

Wir freuen uns über die vielen Menschen, die unsere Tour in diesen zwei Wochen besucht haben. Und wir bedanken uns bei den Politiker*innen, die mit uns über unsere Forderungen gesprochen haben und diese in ihrer künftigen Arbeit hoffentlich berücksichtigen. Und wir bedanken uns sehr herzlich bei all den ehrenamtlichen Helfer*innen, den Ortsvereinen, den Einrichtungen vor Ort und dem Organisations-Team des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. Und natürlich ganz besonders bei Moderator Attila Weidemann, der gegen Ende des Festes selbst auf die Bühne stieg und gemeinsam mit „Kruse zu Dritt“ „Purple Rain“ sang. Definitiv einer der Höhepunkte der AWO MACHT Politik-Tour 2021.

Weitere Fotogalerien und die Berichte zu den einzelnen Stationen gibt es auf unserer Internetseite hier sowie auf Facebook.

Text: Stefan Engelbrecht

 

Ferienaktionswoche im Mehrgenerationenhaus „Alte Korbmacherei“ in Brück

Eine ganze Ferienwoche vom 27.07. bis 31.07.2020 wurde dem „Line Dance Workshop“ gewidmet.

Unter Anleitung von Jacqueline Trautvetter, die einschlägige Erfahrung durch Ihre Tanz- und Coachtätigkeiten im Damelanger Fastnachts- und Freizeitverein mitbrachte, konnten sich die Kinder und Jugendlichen im Line Dance erproben.

Wichtig in dieser Ferienaktion war jedoch auch der Spaß und das schöne Wetter zu genießen. So wurden schon am Montag mit den Teilnehmer*innen Regeln und Wünsche für die ganze Woche besprochen. Schon nach einem Tag wurde klar, hier hatten sich eindeutig kleine Tanznaturtalente zusammengeschlossen! Die Musik und der erste Tanz standen schon am Montag fest!

Der Dienstag wurde zur Wiederholung und Festigung des bereits Erworbenen genutzt. Bei kleinen Pausenspielen wie „Stopptanz“ wurde auch schnell die zweite Musik für einen weiteren Tanz gefunden. Der bereits bekannte „Cotton Eye Joe“ war auch bei den Kindern und Jugendlichen ein beliebter Song zum „abdancen“.
Mittwoch: Unsere Teilnehmer*innen waren hochmotiviert, denn zu „Cotton Eye Joe“ konnte man ja sowohl einen „Line Dance=Linientanz“ wie auch Paar- bzw. Kreistanz tanzen. Natürlich wurde demokratisch beschlossen, dass beide Tänze gelernt werden können. Das Ziel war nun klar: Am Ende der Woche sollte den Verwandten drei Tänze präsentiert werden und das MGH-Team hatte keinen Zweifel daran, dass die Tanznaturtalente das schaffen!

 

Warum waren wir uns so sicher?! Unsere Kinder und Jugendlichen waren mutig genug alle drei Tänze (davon zwei frisch gelernt) vor dem Publikum der AWO Tagespflege in Brück vor zu führen. Die Tagespflegebesucher*innen waren hell auf begeistert und forderten lautstark eine „Zugabe“, der unsere nun kleinen und großen Profis gerne nachkamen.

Am Donnerstag ging es dann in die Endphase und es kristallisierte sich heraus welcher Tanz wem am meisten lag und diesen sollten sie dann auch tanzen dürfen. Wer viel arbeitet braucht auch mal eine Pause:

Für die stetige Abkühlung zwischendurch sorgten der Rasensprenger, Getränke, mal ein Eis und die Seele baumeln lassen bei Riesenseifenblasen.

Der heiß ersehnte Freitag kam dann endlich und die von uns nun zertifizierten Tanzprofis waren sehr aufgeregt. Doch am Ende klappte alles wunderbar und die Familien freuten sich riesig über das Gelernte. Ein abschließender gemeinsamer Volkstanz (Annemarie) mit dem Besucher*innen und die Überreichung der Teilnahmeurkunden rundeten die ganze Woche ab.

Uns und den Kindern und Jugendlichen hat es sehr viel Spaß gemacht und nun sind wir um viele tolle Erinnerungen und drei Tänze reicher!

Pünktlich zu den Winterferien 2021 fällt der Schnee und doch ist ein direktes Arbeiten mit den Kindern und Jugendlichen aus dem Brücker Raum für das Team des Mehrgenerationenhaus „Alte Korbmacherei“ nicht möglich.

Die Corona-Pandemie hält auch die Kleinstadt in ihren Häusern gefangen! Aber dieses Jahr ist der 10. Geburtstag des Mehrgenerationenhauses „Alte Korbmacherei“ in Brück und dieses Jubiläum wollen sich die Mitarbeiter*innen nicht nehmen lassen! So wurde unter dem Slogan:

„10 Jahre Raum für…

  • Begegnung,
  • Austausch &
  • Miteinander

im AWO MGH „Alte Korbmacherei“ in Brück“

und dem #10JahreAWOMGHBrück, eine digitale Schnipsel-Jagd via Instagram ins Leben gerufen.

Teilnehmen konnte jede*r mit einem Handy, der App Instagram und einem Profil dort.

Jeden Tag von Montag den 01.02. bis Freitag den 05.02.2021 wurden ein oder zwei Buchstaben an einem Ort in Brück versteckt und dazu ein Hinweis in der Story der mgh_jugendtreff_crew gepostet. Dieser Hinweis blieb dann auch nur 24 h bestehen und der Buchstabe auch nur einen Tag hängen, so dass jede/r Teilnehmer*in schnellstmöglich den Ort mit dem Buchstaben finden musste. Die Regeln waren dann einfach: Buchstabe merken, ein Foto vom Ort machen wo er hing, als Beweis dafür, dass man wirklich da war und am Freitag den 05.02. um 17:30 Uhr mit Lösungswort und Fotos zum MGH kommen.

 

Es wurden anlässlich des Geburtstages Turnbeutel mit dem berühmten im Haus hängendem Graffiti bedruckt und als Preise an die Teilnehmer*innen vergeben. Hierzu wurde jedoch bis zum Tag der Übergabe geheim gehalten um welchen tollen Preis es sich handelte. Lediglich die Information, dass es nur 6 Unikate dieser Art in Brück gibt, wurde an die Teilnehmer*innen herausgegeben, um die Schnipsel-Jagd auch schön spannend zu halten.

Am Freitag wurde dann der „Lange Jugendtreff“ des MGHs wieder via Livestream bei Instagram durchgeführt und anlässlich der Siegerehrung und des Jubiläums ein Browniekuchen in AWO-Herzform gebacken. Dieser konnte dann neben den erhaltenen Preisen, von den Teilnehmer*innen noch warm vom Bürofenster des MGHs in Empfang genommen und genossen werden.

Die Winterferien waren ein riesen Erfolg! Die Kinder und Jugendlichen können sich eine weitere Aktion dieser Art nochmal vorstellen und das MGH-Team freut sich darüber die Kinder und Jugendlichen aus ihren Häusern gelockt zu haben und das ganz ohne „direkten“ Kontakt.

Das Lösungswort am Ende der Woche beschrieb auch gleichzeitig den Preis: B EU T E L.

Das Team vom Mehrgenerationenhaus „Alte Korbmacherei“ in Brück hofft, dass sich die Corona-Regeln bis zum Sommer bzw. Spätsommer soweit lockern, dass eine Feier zum 10. Geburtstag möglich ist. Bis dahin werden noch weitere Aktionen unter dem oben benannten Slogan und dem # geplant bzw. durchgeführt, so, dass wir alle das ganze Jahr trotz Pandemie in Feierlaune bleiben können. Haltet die Augen offen und richtet Euren Blick nach Brück!

Dringend benötigte Spenden

In der Ukraine ist Krieg.

Der AWO Bezirksverband Potsdam ruft seit Kriegsbeginn zu Sach- und Geldspenden auf. Einige Hilfstransporte waren schon an der polnisch-ukrainischen Grenze, haben Hilfsgüter dort abgeliefert. Weitere werden folgen. Gleichzeitig unterstützen wir ankommende Geflüchtete aus der Ukraine hier vor Ort.

Dringend benötigte Spendengüter, die wir in unseren Spendensammelstellen annehmen, findet Ihr auf unsere Spenden-Seite.


Spenden und Unterstützung für Menschen aus der Ukraine.

Mehr Informationen

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