Einrichtungsleitung Aaron Langner hatte dafür Fotos und Zahlen aus der EKiZ-Geschichte zusammengestellt, die Gäste gaben persönliche Anekdoten dazu. „Ihr alle wart und seid Teil der Geschichte des EKiZ“, sagte er bei seinem Rückblick. Und tatsächlich gab es an diesem Nachmittag einiges zu erzählen.
2005 entstand die Idee, Familien und Kinder im Potsdamer Stadtteil Stern direkt vor Ort zu unterstützen. In der Pietschkerstraße öffnete das EKiZ zunächst als Treffpunkt für Familien. 2014 folgte der Umzug in die Röhrenstraße, wo das EKiZ bis heute zu Hause ist.
Für Heiterkeit sorgte die Erinnerung an den Umzugstag: Der Wagen war schon beladen, als auffiel, dass die Sachen aus dem Keller noch fehlten. Also musste der Umzugswagen noch einmal zurück. Solche kleinen Pannen gehören eben auch zur Geschichte. Aber es gab natürlich auch schwierigere Zeiten. Während der Corona-Pandemie war der persönliche Kontakt zu den Familien plötzlich nicht mehr möglich. Die Mitarbeitenden ließen sich trotzdem einiges einfallen: Sie sangen mit den Familien per Videokonferenz, verschickten Bastelanleitungen und Ideen für zu Hause, telefonierten und schrieben Briefe. Der Kontakt sollte nicht abreißen.
Heute gehört das EKiZ fest zum Familienleben im Stadtteil. Familiennachmittage, Kreativ- und Bewegungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien, interkulturelle Feste und Kochnachmittage, ein inklusiver Kinderchor, das jährliche Zuckertütenfest und vieles mehr bringen Familien zusammen. Wer Unterstützung oder Hilfe braucht, findet hier ebenfalls ein offenes Ohr.