Die Verwaltung des Landkreises Potsdam-Mittelmark plant Einsparungen bei Familienzentren. Ein Bündnis aus freien Trägern warnt jetzt vor Schließungen.
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Die Verwaltung des Landkreises Potsdam-Mittelmark plant, 500.000 Euro bei der Förderung der Familienzentren einzusparen. Das entspricht knapp 40 Prozent der bisherigen Gesamtförderung der Familienzentren in 19 Kommunen des Landkreises. Die geplanten Kürzungen ab 2027 gefährden über Jahre gewachsene Strukturen und damit wichtige Begegnungs- und Beratungsangebote im Landkreis.
Ein Bündnis aus freien Trägern der Familienzentren und verschiedenen betroffenen Kommunen warnt in einem gemeinsamen Positionspapier vor Schließungen und dem Wegfall präventiver Angebote, insbesondere im ländlichen Raum. Am Donnerstag, 8. Oktober, ab 14.00 Uhr protestiert das Bündnis deshalb mit Unterstützung von Familien lautstark vor einer Kreistagssitzung im Weinberg-Gymnasium in Kleinmachnow (Am Weinberg 20) gegen die vom Landkreis geplanten Haushaltskürzungen.
Auch das AWO-Familienzentrum im TRollberg in Bad Belzig und das AWO Familienzentrum Niemegk sind von den geplanten Kürzungen betroffen. Beide Familienzentren bieten seit Jahren offene Räume für Begegnung, Beratung und Unterstützung an. Sie fördern die Teilhabe von Familien und Menschen aller Generationen und stärken Integration und Inklusion. Durch ihre enge Vernetzung mit Fachkräften, Bildungseinrichtungen und Ehrenamtlichen leisten sie unverzichtbare Präventions- und Beziehungsarbeit.
Große Augen, gespitzte Ohren und ganz viel Neugier: Wenn im AWO Familienzentrum im Trollberg die „Konzerte auf der Krabbeldecke“ beginnen, wird aus einer einfachen ...